Wissen: Grundlagen aus Konstruktion, Fertigung und Automation
Kurze, allgemeine Einführungen zu Themen rund um Engineering, CNC-Fertigung, Oberflächenveredelung und Automation – als Orientierung, nicht als projektbezogene Beratung.
Beiträge
CAD-Datenformate im Überblick
STEP, IGES, DWG, DXF – welches Format wofür geeignet ist.
Eloxieren oder Pulverbeschichten?
Zwei gängige Veredelungsverfahren im Vergleich.
SPS-Programmierung: Grundlagen
Ein Einstieg in Steuerungstechnik und Automatisierung.
Toleranzen in der CNC-Fertigung
Warum Toleranzangaben in der Zeichnung entscheidend sind.
Was ist Design for Manufacturing?
Wie fertigungsgerechte Konstruktion Kosten und Zeit spart.
Stahlbau: Vom Entwurf zur Montage
Die typischen Schritte eines Stahlbauprojekts.
CAD-Datenformate im Überblick
3D-Formate wie STEP und IGES übertragen Volumenmodelle zwischen unterschiedlichen CAD-Systemen und eignen sich für CAD/CAM-Weiterverarbeitung.
2D-Formate wie DWG und DXF werden meist für technische Zeichnungen mit Bemaßung und Toleranzangaben verwendet. PDF dient in der Regel nur als Ansichtsformat, nicht als Bearbeitungsgrundlage.
Eloxieren oder Pulverbeschichten?
Eloxieren ist ein elektrochemisches Verfahren speziell für Aluminium, das eine harte, korrosionsbeständige Oxidschicht erzeugt und die Metalloptik meist erhält.
Pulverbeschichtung ist für verschiedene Metalle geeignet, bietet eine breite Farb- und Effektpalette und eine robuste, deckende Beschichtung – aber ohne den metallischen Charakter des Eloxals.
SPS-Programmierung: Grundlagen für Einsteiger
Eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) steuert Maschinen und Anlagen auf Basis eines programmierten Ablaufs und verarbeitet Signale von Sensoren und Aktoren in Echtzeit.
Gängige Programmierumgebungen wie TIA Portal oder klassisches STEP 7 nutzen unter anderem Kontaktplan (KOP), Funktionsbausteinsprache (FBS) oder strukturierten Text (SCL), abhängig von Anwendung und Vorliebe des Programmierers.
Toleranzen in der CNC-Fertigung verstehen
Toleranzangaben definieren, wie stark ein gefertigtes Maß vom Nennmaß abweichen darf, ohne die Funktion des Bauteils zu beeinträchtigen. Sie sind Teil jeder vollständigen technischen Zeichnung.
Engere Toleranzen erfordern in der Regel mehr Bearbeitungszeit und Prüfaufwand. Eine realistische, funktionsgerechte statt unnötig enge Tolerierung hilft, Kosten und Durchlaufzeit im Rahmen zu halten.
Was ist Design for Manufacturing (DFM)?
Design for Manufacturing bedeutet, ein Bauteil bereits in der Konstruktionsphase so zu gestalten, dass es sich wirtschaftlich und zuverlässig fertigen lässt – statt Fertigungsprobleme erst nachträglich zu lösen.
Dazu gehören zum Beispiel die Wahl geeigneter Werkzeugradien, sinnvoller Wandstärken oder standardisierter Bohrungsdurchmesser, abgestimmt auf das gewählte Fertigungsverfahren.
Stahlbau: Vom Entwurf zur Montage
Ein Stahlbauprojekt beginnt üblicherweise mit einer Konstruktionsphase, in der Statik, Lasten und Anschlussdetails geklärt werden, bevor die Fertigung der Einzelteile startet.
Nach Zuschnitt, Schweißen und ggf. Verzinken oder Beschichten folgt die Montage vor Ort – häufig in Abstimmung mit weiteren Gewerken auf der Baustelle.
Fachliche Frage zu Ihrem Bauteil?
Für projektspezifische Fragen ist die technische Anfrage der direkte Weg zu einer fundierten Antwort.